Sportordnung des

Regionalen Keglerverbandes      

 


Stand: August 2019         pdf-Datei als download

Wettspielanlagen        
Die Bahnen müssen den technischen Bestimmungen der Bahnordnung des DKBC entsprechen.
Für Mannschaften die nur auf regionaler Ebene spielen, ist die Bahnabnahme lt.KVC nicht zwingend.
         
1.Mannschaftsmeisterschaft        
1.1. Alle Mannschaften sind in Staffeln ihrer Altersklasse (AK) spielberechtigt. Ist keine Staffelbildung
in den AK Damen, Senioren/-innen oder Jugend möglich, werden sie in den Herrenstaffeln einge-
gliedert. Für die einzelnen Staffeln ( bis 1. Regionalliga ) erhalten auch die AK Damen, Ü50, Ü60 und
Ü70 sowie U18 männlich und weiblich Startrecht. Wird eine Damenstaffel gebildet, dürfen je
Verein maximal 4 Spielerinnen in den gemischten Mannschaften als Stammspielerinnen eingesetzt
werden. Die Mannschaften sind getrennt nach den AK, beginnend mit der höchstklassigen
Mannschaft ( 1.,2.,3. usw ) zu melden.      
1.2. Mannschafts- und Staffelstärke        
       - 1. Regionalliga : Anzahl je nach Meldung, jedoch max. 8 Mannschaften a 6 Spieler
                                         mit Hin- und Rückspielen   120 Wurf intern. Wertung.  
       - 2. Regionalliga : Anzahl Mannschaften je nach Meldung mit Hin- und Rückspielen
                                         a 4 Spielern   120 Wurf intern. Wertung.    
Eine genaue Einteilung ab der 2. Regionalliga erfolgt jeweils jährlich entsprechend der eingehenden
Meldungen. Die Einstufung von Damenmannschaften und der Spielbetrieb der Jugend erfolgen je
nach Meldung.        
1.3. Spielgemeinschaften        
Im RKVM werden Spielgemeinschaften ( SG ) zugelassen.Eine SG ist, wenn sich Spieler verschiedener
Vereine zu einer Mannschaft zusammenschließen. SG können auch bei mehreren Mannschaften
eines Vereins gebildet werden. Bei Bildung von SG ist ein Antrag an den Vorstand zu stellen und es
wird über die Klasseneinstufung gesondert entschieden. Die Spieler einer SG sind bei
Einzelmeisterschaften für den Stammverein startberechtigt. SG sind aufstiegsberechtigt.
Das Formular ( Antrag ) ist beim Sportwart zu bekommen.    
         
2. Spielansetzungen        
2.1. Die Ansetzungen und Zeiten der Spiele legt der jeweilige Spielplan fest.  
2.2. Es wird im Blockstart gespielt. Bei 120 Wurf sind auf jeder Bahn jeweils 15 Volle und
15 Abräumer zu spielen.        
2.3. Der Spielplan für die Mannschaften ergibt sich aus der KVC Sportordnung Classic Punkt B 2.4.
2.4. Es können je Starter/-in auf der Startbahn bis zu 5 Probewürfe absolviert werden.
         
3.Spielwertung ( nach KVC Sportordnung Classic Punkt C1 )
3.1. Satzpunkte ( SP )        
Satz = Wurfserie bestehend aus 30 Wurf kombiniert, d.h. 15 Wurf Volle und 15 Wurf Abräumer.
Im direkten Spiel Spieler gegen Spieler erhält der Sieger auf Grund der erzielten höheren
Kegelzahl je Satz 1 Satzpunkt (SP).        
Besteht Kegelgleichheit in einem Satz wird jedem Spieler 0.5 SP zugerechnet.  
Nach Beendigung der 4 Sätze ergibt sich eines der folgenden Wertungsergebnisse:
>     4:0 , 3,5:0,5 , 3:1 ,   2,5:1,5 , usw.        
3.2. Mannschaftspunkte ( MP ) aus direkten Spielervergleich    
Der direkte Vergleich Spieler gegen Spielerführt auf Grund der Wertungsergebnisse aus den 4 Sätzen
zur Vergabe eines Mannschaftspunktes (MP). Insgesamt werden somit 6 MP vergeben.
Einen MP erhält ein Spieler, wenn er mehr als 2 SP erzielt hat oder beim Stand von 2:2 SP in der
Summe der 4 Sätze gegenüber seinem direkten Gegenspieler mehr Kegel erzielt hat.
Sind sowohl die SP als auch die Kegelanzahl gleich, wird der zu vergebende MP halbiert und jeder
Mannschaft werden 0,5 MP zugerechnet.      
3.3. Mannschaftspunkte aus höherem Mannschaftskegelergebnis  
Zusätzlich 2 MP erhält die Mannschaft mit der höheren Anzahl der Kegel aus der Wertung der
Ergebnisse aller Spieler einer Mannschaft gegenüber der gegnerischen Mannschaft.
Bei Kegelgleichheit wird jeder Mannschaft je 1 MP zugerechnet. Nach Beendigung des Spiels
ergibt sich eines der folgenden Wertungsergebnisse:    
>   8:0 MP ,   7,5:0,5 MP , 7:1 MP , 6,5:1,5 MP usw.      
3.4. Tabellenwertung - Tabellenpunkt ( TP )      
Die Mannschaft mit den meisten MP erhält 2 TP, die Mannschaft mit den geringeren MP erhält 0 TP.
Bei gleicher Anzahl der MP ( 4:4 ) wird jeder MS 1 TP zugesprochen.  
In der Tabelle werden in der Reihenfolge die TP und die erspielten MP aufgenommen.
Die Anzahl der TP sowie der MP werden in absteigender Reihenfolge aufgeführt.  
3.5. Nichtantritt        
Tritt eine Mannschaft nicht zum Wettkampf an, wird das Spiel mit 24 SP, 8 MP und 2 TP für die
angetretene Mannschaft gewertet.        
3.6. Staffelsieger        
Die Mannschaft mit den meisten Tabellenpunkten ( TP ) ist der Staffelsieger.  
Die weiteren Platzierungen ergeben sich ausden jeweiligen Punktverhältnissen.  
Sind MS punktgleich werden die Spiele gegeneinander ( 4:0, 0:4 oder 2:2 ) gewertet. Bei einen
Wertung 2:2 zählt die bessere Gesamtholzzahl der Spiele gegeneinander, danach die Abräumer.
         
4. Meldewesen        
4.1. Bei Teilnahme von Mannschaften für das kommende Spieljahr hat der Verein seine MS an den
Sportwart für den Spielbetrieb bis 31.5. eines jeden Jahres zu melden ( Datum Poststempel ).
Abgestiegene Mannschaften aus dem Bezirk sind ebenfalls zu melden. Sind die Absteiger 5-er MS
so können sie in der 1. RL eingegliedert werden, wenn sie auf eine 6-er MS aufgestockt werden.
Sie müssen über das ganze Spieljahr als die abgestiegene Mannschaft erkennbar sein.
4.2. Zu spät gemeldete Mannschaften haben keinen Anspruch auf eine Teilnahme in der jeweiligen
Spielserie. Eine Eingliederung im Nachhinein erfolgt im Ausnahmefall entsprechend des
Bußgeldkataloges.        
4.3. Für jede Mannschaft ist die festgelegte Anzahl der Stammspieler zu melden. Diese Festlegung
ist auch bei Ummeldungen einzuhalten, sonst gilt der Start der Mannschaft als unberechtigt.
4.4. Die Mannschaftszugehörigkeit ist jährlich vom Sportwart des Vereins im Einlegeblatt zum
Spielerpass einzutragen. Bei Spielgemeinschaften sind 2 Einlegeblätter auszustellen.
Einmal für den Spielbetrieb im Kreis und ein zweites für den Einsatz in einer höherklassigen MS
des Stammvereins.        
4.5. Vor Spielbeginn der Spielserie hat der Mannschaftsleiter bzw. Sportwart die Mannschaft
namentlich unter Beifügung der gültigen Spielerpässe mit Einlegeblatt bis zum 20.7. des Jahres
an den jeweiligen Staffelleiter zu übergeben. Die Angaben des Mannschaftsleiters wie Telefon,
E-Mail sowie Adresse sind ebenfalls erforderlich. Zu beachten ist, das in den Spielerpässen die
Spalten Verein und Klub ausgefüllt sind.      
Die Startgebühr von 15,- € ist bis zum 31.7. des Jahres auf das Konto des RKVM  
IBAN DE04 8705 2000 3380 0004 33 bei der Sparkasse Mittelsachsen unter Angabe des Vereins
und Mannschaft zu überweisen.        
4.6. Die Mannschaftsleiter sind verantwortlich, das jede Veränderung der Mannschaftsbesetzung den
beiden betreffenden Staffelleitern innerhalb von 6 Kalendertagen ( Poststempel ), beginnend am
Montag, der auf den Spieltag folgt, gemeldet wird. Insbesondere betrifft dies:  
● Ummeldung von Startern durch Festspielen      
● Abmeldung von Startern        
● Nachmelden von Startern        
Bei Nichteinhaltung erfolgt Punktabzug.      
4.7. Spielerpässe        
Die Kontrolle der Pässe erfolgt durch den Wettkampfleiter vor Spielbeginn. Kann der Pass nicht
vorgelegt werden, hat sich der betreffende Spieler durch Vorlage eines amtlichen Dokuments mit
Lichtbild zu legitimieren. Das Fehlen von Unterlagen ist sofort auf dem Spielbericht zu vermerken.
Der betroffene Mannschaftsleiter hat diesen Vermerk abzuzeichnen. Fehlende Unterlagen sind
dem Staffelleiter innerhalb von 6 Kalendertagen zukommen zu lassen. Für die Rücksendung der
Unterlagen ist ein ausreichend frankierter Briefumschlag beizufügen. Ansonsten erfolgt Punktabzug.
         
5. Werbung auf Sportkleidung        
Eine Genehmigung ist im Spielbetrieb des RKVM nicht erforderlich, jedoch bei Einsätzen im Bezirk
und Einzelmeisterschaften ( BEM ) lt. Punkt B 1.4. der Sportordnung des KVC nötig.
         
6. Einsatz von Ersatzspielern        
6.1. Jeder Spieler/ Spielerin aus einer unteren Mannschaft (s.Pkt. 1.1. Meldung von Mannschaften)
kann 3 mal in einer höher spielenden Mannschaft als Ersatz eingesetzt werden.Der Einsatz ist vom
Wettkampfleiter im Einlegeblatt zu vermerken.      
Spieler der A - Jugend können unabhängig vom Jugendspielbetrieb eine Spielgenehmigung in einer
Frauen-/ Männermannschaft bekommen. Sie dürfen 3 mal als Ersatz in einer höherklassigen MS
eingesetzt werden und erlangen beim 4. Einsatz eine 2. Spielgenehmigung.  
6.2. Nach Erhalt der 2. Spielgenehmigung ist der Einsatz in keiner anderen Mannschaft, auch nicht als
Ersatz möglich.        
6.3. Ersatzspieler, die keiner Mannschaft angehören, können in einem Wettspiel ohne eingetragene
Spielgenehmigung bzw. auf einen amtlichen Ausweis mit Lichtbild teilnehmen. Innerhalb von 6
Kalendertagen ( beginnend am darauf folgenden Montag ) ist der Spielerpass mit Einlegeblatt zur
Eintragung der Spielgenehmigung an den Staffelleiter einzureichen. Geschieht dies nicht, oder
wird festgestellt, das der Spielerpass nicht in Ordnung war, gilt der Start des Spielers als unberechtigt
und hat Punktabzug zur Folge.        
6.4. Spieler/ -in, die in einem Spiel eingesetzt waren und ausgewechselt werden, können in diesem
Spiel nicht erneut eingesetzt werden.        
6.5. Wird ein Spieler/ -in aus- bzw. eingewechselt, zählt dieser Einsatz als Spiel in der jeweiligen MS.
6.6. Spieler/ -innen einer höher klassigen Mannschaft ( ab Bezirk ) sind im RKVM als Ersatzspieler
in einer niederklassigen Mannschaft nicht startberechtigt.    
6.7. Ein Austausch von Spielern vor Entnahme der ersten Wertungskugel ( also während der Einspiel-
zeit/ Probewürfe ) zählt als Auswechslung.      
6.8. Einsatz von Gastspielern        
Im RKVM können Gastspieler ( mit gültigen Spielerpass ) in der untersten Mannschaft eines Vereins
zum Einsatz kommen. Die Anzahl der Gastspieler wird auf 2 festgelegt, die nur in der gemeldeten MS
spielberechtigt sind. Ein Einsatz im Stammverein bzw. als Ersatzspieler in einer höheren MS ist nicht
möglich. Die Gastspielgenehmigung ist für ein Sportjahr im Mannschafts- und Pokalspielbetrieb
gültig. Bei den Einzelmeisterschaften sind Gastspieler für ihren Stammverein startberechtigt.
         
7. Erwerb der 2. Spielberechtigung      
7.1. Alle Spieler/ -innen erhalten innerhalb eines Sportjahres maximal zwei Spielgenehmigungen.
7.2. Wird ein Spieler zum 4. mal als Ersatz in einer höheren Mannschaft eingesetzt, muß er/ sie
nach diesem Spiel umgemeldet werden. Der Spielerpass mit Einlegeblatt ist innerhalb von 6 Kalender-
tagen an den Staffelleiter dieser Mannschaft zur Eintragung der 2. Spielgenehmigung einzureichen.
Erfolg dies nicht, gilt dieser und jeder weitere Einsatz auch in der bisherigen Stamm- Mannschaft als
unberechtigt. Es erfolgt Punktabzug. Hierbei ist ein Altersklassenwechsel im gleichen Sportjahr
nicht möglich.        
7.3. Die Ummeldung eines Spielers von einer höheren in eine niedere Mannschaft ist unter folgenden
Bedingungen möglich - beide Mannschaften haben die Wettspiele ihrer Staffel noch nicht
abgeschlossen ist der Spieler erst nach 2 weiteren Wettspielen der neuen Stamm- MS in dieser
spielberechtigt.        
7.4. Die Staffelleiter senden eine Aufstellung der Stammspieler jeder Mannschaft an den Sportwart.
Dieser kontrolliert die Einhaltung der Ausschreibung.    
         
8. Vereinswechsel        
8.1. Ein Vereinswechsel innerhalb des Keglerverbandes Sachsen ist jederzeit möglich. Erfolgt der
Wechsel in der Zeit vom 01.04. bis 30.6. eines Jahres, wird das Spielrecht für den neuen Verein ab den
01.07. des Jahres erlangt. Außerhalb des Zeitraumes kann die Spielberechtigung für den neuen Verein
frühestens 3 Monate nach der Abmeldung bei dem alten, der Anmeldung bei dem neuen Verein und
nach der Vorlage des Spielerpasses beim zuständigen Staffelleiter erteilt werden.
8.2. Die erteilte Spielberechtigung für den neuen Verein gilt nur für eine Mannschaft, wenn der
Spieler nach dem 01.07. des laufenden Sportjahres bereits eine Spielberechtigung für den bisherigen
Verein erhalten hatte. Der Einsatz als Ersatzspieler in anderen MS des neuen Vereins ist nicht möglich.
8.3. Der Erwerb einer Spielberechtigung nach einem zweiten Vereinswechsel innerhalb eines Sport-
jahres ist nicht möglich.        
         
9. Antreten der Mannschaften        
9.1. Bei Spielen auf 2 Bahnen- Anlagen kann in zwei Gruppen angereist werden.  
Ein zügiger Spielablauf und der Schreibdienst muss gesichert sein.    
9.2. Spielverlegungen auf einen anderen Termin sind nur mit Genehmigung des Staffelleiters möglich.
9.3. In 6 -er Mannschaften können je Spiel maximal 2 Spieler/ innen eingewechselt werden.
In Mannschaften welche mit weniger als 6 Spielern spielen, kann maximal ein Ersatzspieler einge-
wechselt werden.        
9.4. Wettspiele zwischen zwei MS und in Turnierform werden entsprechend der Sportordnung des
KVC Punkt 10 durchgeführt. Gleiches gilt auch für die Platzzifferwertung.  
         
10. Leitung des Wettkampfes        
10.1. Bei Heimspielen ist der Mannschaftsleiter der gastgebenden Mannschaft der Wettspielleiter.
Er kann diese Aufgabe delegieren. In diesem Fall ist der Wettkampfleiter auf dem Spielbericht zu
vermerken.        
10.2. Die Wettkampfleiter haben vor Beginn des Wettkampfes entsprechend der Ausschreibung die
Spielerpässe zu kontrollieren.        
10.3. Sie dürfen kein Startrecht erteilen, wenn :      
● der Spieler/ in eine Sperre abzuleisten hat      
● der Spieler/ in keine Spielberechtigung nachzuweisen hat ( Ausnahme in der Auss. Pässe )
● der Spieler/ in weder Pass noch ein anderes amtl. Dokument mit Lichtbild vorlegen kann
● Spieler/ in der höheren Mannschaft zu Wettspielen niederer Mannschaften antreten
● Spieler/ in die nach Erteilung einer 2. Spielgenehmigung als Ersatzspieler eingesetzt werden sollen
● Spieler/ in die keine Beitragsmarke des DKBC für das laufende Sportjahr nachweisen können.
10.4. Wenn vor Beginn des Wettspiels die Pässe nicht kontrolliert werden, kann nach Abschluß des
Wettspiels kein Protest von den beteiligten Mannschaften erhoben werden.  
10.5. Kann ein Spieler bei Spielbeginn seinen Pass nicht vorlegen, ist dieser innerhalb von 6 Kalender-
tagen mit einem frankierten Rückumschlag zur Kontrolle an den Staffelleiter einzureichen.
Dieser Spieler hat sich vor seinem Einsatz auszuweisen und auf dem Spielberichtsbogen durch
Unterschrift zu bestätigen, das er im Besitz eines gültigen Spielerpasses ist.  
10.6. Wird der Spielerpass nicht pünktlich eingereicht bzw. festgestellt, dass er nicht in Ordnung ist,
gilt der Start als unberechtigt.        
10.7. Stellt der Staffelleiter nach Erhalt der Spielunterlagen nachträglich den Einsatz eines nicht
spielberechtigten Spielers fest, hat er den Wettkampf und die beteiligten Mannschaften zu
informieren und die Wertung neu vorzunehmen.      
10.8. Bei Vorhandensein von Drucker- und Computertechnik ist diese einzusetzen. Andernfalls ist der
Schreibdienst wechselseitig unter gegenseitiger Kontrolle durchzuführen.  
10.9. Festgestellte Unehrlichkeiten und nachlässigkeiten der eingesetzten Funktionäre werden nach
dem Bußgeldkatalog geahndet.        
10.10. Es ist jedem Spieler/ in innerhalb von 15 Minuten nach Beendigung seines Spiels Gelegenheit
zu geben, sein Ergebnis vor Eintragung in den Spielberichtsbogen zu kontrollieren.
10.11. Der Spielbericht ist spätestens am folgenden Werktag an den Staffelleiter zu senden, sonst
wird der Wettkampfleiter lt. Bußgeldkatalog zur Verantwortung gezogen.  
10.12. Auszug aus der Sportordnung des DKBC Teil B    
● Bei der Bewertung gilt grundsätzlich die Anzahl der gefallenen Kegel. Bei Automatik erfolgt die
   Wertung nach dem elektronischen Bildanzeiger. Der Drucker ist nur ein Hilfsmittel.
● Bei Fehlern in der Anzeige ist die Anzeige durch den Schiedsrichter oder Wettkampfleiter zu
   überprüfen. Er entscheidet über das Wurfergebnis.    
● Kegel, die duch zurückprallende Kugeln fallen, zählen nicht als gefallen.  
● Entfällt dem Starter in der Startaufstellung die Kugel und rollt diese auf die Kugellauffläche, wird der
    Wurf als gültig gewertet.        
● Fallen nach dem Abwurf und vor dem Einschlag der Kugel ein oder mehrere Kegel oder wenn durch
   die Stellautomaten die Kegel hochgezogen werden, ist der Wurf ungültig und muss wiederholt
   werden. Dies gilt auch, wenn die Kugel die Bahn verlassen hat.    
● Vor Abgabe eines Wurfes muss die Kegelstellvorrichtung aufnahmebereit sein, sonst ist der Wurf
   ungültig und muss wiederholt werden.      
● Bei bewussten Spiel in die nicht aufnahmebereite Kegelstellvorrichtung wird der Wurf als Null
    gewertet.        
Fehlwurf        
Ein Fehlwurf ist das Nichttreffen von Kegeln, Anbanden oder Ablaufen der Kugel in die Fehlwurfrinnen.
Dieser Wurf wird mit X geschrieben, bei Automatik mit 0.    
Nullwurf        
Nullwürfe sind nach einer Verwarnung nicht den Regeln entsprechend getätigte Würfe. Sie werden
wie folgt geschrieben:        
● Volle - Getroffene Kegel werden geschrieben und mit X durchgestrichen ( entwertet )
● Abräumen - Getroffene Kegel werden geschrieben und mit X durchgestrichen ( entwertet ),aber
   nicht wieder aufgestellt.Auf das verbliebene Bild muß weiter gespielt werden.  
Grundsätzlich wird der Wurf als Nullwurf gewertet, der zu einer Verwarnung geführt hat. Wird die
2. Verwarnung zwischenzwei Würfen oder vor Beginn des Startes ausgesprochen, so wird der
nächste Wurf als Nullwert geschrieben.      
Nullwertung vor Abgabe der Kugel        
Erfolgt die 2.und folgende Verwarnung zwischenzwei Würfen, wird bei den nächsten Wurf keine Zahl
eingetragen und durch X gekennzeichnet. Alle Grenzlinien dürfen betreten, nicht übertreten werden.
Bei Übertreten der Grenzlinien ohne Genehmigung des Schiedsrichters/ Wettkampfleiters, wird
nach einmaliger Verwarnung der Wurf als Nullwurf gewertet.    
Regelverstöße        
Folgende Verstöße führen nach einmaliger Verwarnung zu einem Nullwurf:  
● Kugeln die nicht auf der Aufsatzbohle aufgelegt werden.    
● Übertreten der Markierung des Spielbereichs ( außer Kugelaufnahme )  
● Berühren des Bodens mit den Händen und Knien      
● Aufstützen auf den Kugelrücklauf oder an der Wand    
● Unsportliches Verhalten, dies ist     - Nichtanerkennung von Entscheidungen der Schiedsrichter
                                                                   - Störung oder Behinderung des Gegners  
                                                                   - Zu lautes Sprechen mit dem Betreuer  
                                                                   - Diskussionen mit den Zuschauern  
                                                                   - Beleidigungen von Schiedsrichtern, Wettkampfleitern, Sport-
  funktionären oder Zuschauern  
                                                                   -    Spieler die unter Alkoholeinfluss stehen und den Ablauf stören
10.13. Die Heimmannschaft ist verpflichtet, wärend des Wettkampfes das gleiche Sportmaterial
zu verwenden. Verletzungen derGastgeberpflichten führen zur Spielwiderholung zu vollen Lasten des
Gastgebers.        
10.14. Kann aus berechtigten Grund die Wettspielserie einer Staffel nicht zu Ende gespielt werden,
ist der Wertungsstand der Mannschaft bei Abbruch gleichzeitiger Endstand.  
10.15. Am 1. Februar eines Jahres muss in den Spielerpässen die gültige und entwertete Beitrags-
marke eingeklebt sein. Nach diesen Termin gelten Starts ohne Beitragsmarke als Einsatz nicht
spielberechtigter Spieler.        
         
11. Verhalten bei Ausfall der Stellautomaten oder " Abberufung " von Spielern
11.1. Ausfall eines Automaten ist eine Funktionsunfähigkeit, die innerhalb von 60 Minuten behoben
werden kann.        
● Bei Ausfall von Stellautomaten mehr als 60 Minuten wird der Wettkampf abgebrochen.
● Bei Abbruch entscheidet über eine Neuansetzung Oder eine Spielfortsetzung der Staffelleiter im
    Einvernehmen mit dem Sportwart.        
● Bei Einzelmeisterschaften ( 120 Wurf ) werden bei Ausfall der Stellautomaten alle auf dieser Bahn
   gespielten Ergebnisse gestrichen und dafür ein Durchschnitt ( Volle 90, Abräumer 35 ) für alle
    Spieler festgelegt.        
● Muss ein Spieler wegen technischer Störung sein Wurfprogramm um mehr als 15 Minuten unter-
   brechen, können vor Fortführung 5 Würfe ohne Wertung ausgeführt werden.  
● Spieler der Nachbarbahnen beenden die für den Durchgang erforderlichen Würfe und dürfen mit
   den letzten 5 Würfen des Nachspielenden auf der von ihnen zuletzt bespielten Bahn 5 Würfe ohne
   Wertung absolvieren. Erst dann erfolg der Bahnwechsel.    
● Die Wurflisten aller Starter werden auf eine gesonderte Ergebnisliste ( je Starter und Bahn ) vom
   Wettkampfleiter eingetragen und verbleiben bis zum Spielende beim Verantwortlichen.
   ( dient zur Durchschnittsermittlung bei Ausfall von Automaten )    
11.2. Abberufung von Spielern wegen Pflichteinsätzen    
Als Pflichteinsätze gelten Spielereinsätze bei Notrufen von Feuerwehr, Rettungsdiensten usw..
Sind Ersatzspieler auf der Spielerliste eingetragen, so sind diese bei Abberufung einzusetzen.
Bei mehr als 2 abberufenen Spielern bzw. bei nicht vorhandenen Ersatzspielern erfolgt ein
Spielabbruch. Bei Spielabbruch wird entsprechend Pkt. 11.1. Punkt 2 verfahren.  
Bei Spielfortsetzung ist das Spiel von jeden Spieler mit dem nächsten Wurf nach Abbruch fortzusetzen.
         
12. Auf- und Abstieg        
12.1. Grundsätzlich ist für den Auf- und Abstieg der Tabellenstand am Ende der Saison maßgebend.
Scheidet eine Mannschaft vor Abschluß der Serie aus, so ist die Tabelle neu zu ermitteln. Die ausge-
schiedene Mannschaft steht somit als erster Absteiger fest. Müssen durch den Abstieg aus dem Bezirk
mehrere Mannschaften absteigen, erfolgt ein gleitender Abstieg.    
Der Staffelsieger ist Aufstiegsberechtigt.      
Wenn eine berechtigte Mannschaft für das kommende Jahr nicht oder zu spät meldet, gilt der
gleitende Abstieg bzw. Punkt 4.2. der Ordnung.      
12.2. Sollten mehr als 2 Plätze für den gleitenden Aufstieg möglich sein, so spielt der dritte Platz als
möglicher Aufsteiger mit dem Absteiger in einem neutralen Spiel um den freien Platz. Bei weiteren
freien Plätzen spielt der Absteiger mit den letzten möglichen Aufsteiger diesen Platz aus.
         
13. Ermittlung der Mannschaftsplatzierung      
13.1. Hin- und Rückspiele siehe dazu Punkt 3.8. dieser Ordnung.    
13.2. Turniere        
Bei Punktgleichheit mehrerer MS zählen die als neutral zu wertenden Turniere.Ist auch hier
Gleichheit, zählt die Gesamtholzzahl, dann das Abräumerspiel und danach die geringeren Fehlwürfe.
Ist auch hier kein Unterschied gibt es ein neutrales Entscheidungsspiel.  
13.3. An den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse kann nur der Staffelsieger teilnehmen.
Im Verhinderungsfall kann ein Vertreter bis Platz 4 der 1. RL benannt werden.  
         
14. Vorstartrecht        
Das Vorstartrecht zu Einzelmeisterschaften wird im RKVM nur gewährt, wenn die Betroffenen
durch Veranstaltungen des Keglerverbandes Sachsen im Einsatz sind.  
         
15. Punktverlust        
15.1. eine Mannschaft erhält 0 SWP, wenn sie :      
● das Spiel eigenmächtig und unberechtigt abbricht      
● durch eigenes Verschulden das Spiel nicht durchführt    
● zum Zeitpunkt des spiels nicht die vorgeschriebene Anzahl Stammspieler gemeldet hat
● die festgelegten Meldegebühren bis zum Zeitpunkt des Wettspiels nicht bezahlt hat
15.2. Eine Mannschaft erhält 0 SWP und Abzug des gespielten ergebnisses des betroffenen Spielers,
wenn sie:        
● nicht spielberechtigte Spieler einsetzt oder mehr als einen bzw. zwei Spieler auswechselt.
● für Spieler, deren Spielerpass fehlte, und den Pass mit gültiger Beitragsmarke nicht innerhalb von 6
   Kalendertagen nach dem Spiel dem zuständigen Staffelleiter vorlegte.  
15.3. Der Abzug von SWP für die schuldige Mannschaft, die gegen vorstehende Festlegungen
verstoßen hat, erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach bekannt werden.  
15.4. Die Entscheidung ist den Mannschaften innerhalb von 14 Kalendertagen nach bekannt werden
mit Angab der Gründe schriftlich vom Staffelleiter bzw. Sportwart mitzuteilen.  
         
16. Ausscheiden von Mannschaften      
16.1. Mannschaften die im Laufe des Spieljahres von den Wettspielen zurückgezogen werden, sind
entsprechend des Bußgeldkataloges zur Verantwortung zu ziehen.    
16.2. Scheidet eine Mannschaft während der laufenden Spielserie aus dem Spielbetrieb aus, so ist
diese grundsätzlich der erste Absteiger. Alle Spiele gegen diese werden nicht gewertet.
Es erfolgt eine Neuberechnung der Tabellenwertung.    
         
17. Disziplinarmaßnahmen        
17.1. Die Diszipliarmaßnahmen ( Verwarnungen/ rote Karten ) sind vom Wettkampfleiter auszu-
sprechen und auf dem Spielbericht zu vermerken.      
17.2. Spieler die Vorsätzlich Regelverstöße vor und während des Wettspiels begehen,
werden vom Wettspiel ausgeschlossen. Regelverstöße siehe Seite 7 dieser Ordnung.
17.3. Das Zeigen der roten Karte allein bedeutet Spielausschluss. Ein anderer Spieler kann den Platz
des ausgeschlossenen Spielers einnehmen, wenn nicht vorher ein bzw. zwei Spieler ausgewechselt
wurden.        
17.4. Betreuer, Funktionäre oder Zuschauer können ebenfalls von der Sportstätte verwiesen werden,
wenn sie gegen die Regelverstöße begehen.      
         
18. Einzelmeisterschaften        
18.1. Für die Einzelmeisterschaft ( REM ) des RKVM sind alle gemeldeten Spieler/ -innen aller AK
startberechtigt.        
18.2. Die Einzelmeisterschaften werden mit einem Vor- und Endlauf durchgeführt. Am Endlauf 
nehmen in allen AK die 8 Besten Starter aus dem Vorlauf teil.    
18.3. Die Teilnehmerzahl am Endlauf wird bei Ausfällen auf die festgelegte Anzahl aufgefüllt.
18.4. Bei Kegelgleichheit entscheidet in allen Wettbewerben das Abräumerspiel über die Platzierung.
Ist dies ebenfalls gleich, entscheiden die Fehlwürfe. Solltendiese ebenfalls gleich sein, sind diese
Starter/ -innen für den nachfolgenden Wettbewerb qualifiziert.    
18.5. Die besten Spieler der Ak erhalten einen Startplatz zur Qualifikation der BEM.
Beim Erhalt von mehr als 1 Startplatz wird ein Platz für einen Kreisvertreter reserviert, jedoch
maximal bis 4. Platz der REM.        
18.6. Weitere Einzelheiten zur REM werden in jährlichen Ausschreibungen geregelt.
         
19. Sonderwettkämpfe        
Für die Pokalspiele, Kinder- und Jugensportspiele sowie die Seniorensportspiele werden gesonderte
Ausschreibungen von den Verantwortlichen Funktionären des RKVM erstellt.  
         
20. Spiel mit eigenen oder Lochkugeln      
20.1. Alle eingesetzten privaten, Mannschafts- bzw. Lochkugeln sind vor Spielbeginn dem Wettkampf-
leiter einschließlich Kugelpass vorzulegen. Dies ist auf dem Spielbericht zu vermerken.
20.2. Neutrale Kugeln müssen immer auf dem Kugelrücklauf aufgelegt werden ( min. 3 pro Spieler ).
20.3. Beim Spiel mit Mannschaftskugeln kann die jeweilige MS diese oder die neutralen Kugeln
verwenden.        
20.4. Spielt ein Spieler mit eigenen Kugeln, so sind die Mannschaftskugeln zu entfernen. Er kann nur
mit seinen eigenen oder den neutralen Kugeln spielen.    
20.5. Das Spiel mit Lochkugeln erfolgt nur mit Genehmigung des Vorstandes und ist nur dem Antrag-
steller erlaubt. Die Genehmigung ist von körperlichen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen
abhängig.        
         
21. Verspätetes Eintreffen von Mannschaften    
21.1. Für alle Spiele/ Turniere gilt:        
● Spätestens 20 Minuten vor Spielbeginn müssen alle Mannschaften anwesend sein.
● Sind Mannschaften nach weiteren 15 Minuten immer noch nicht anwesend und es liegt keine
   begründete Ausnahme vor, wird das Spiel/ Turnier mit der/ den anwesende(n) Mannschaft(en)
    begonnen.        
● Bei begründeter Verspätungsmeldung am gleichen Spieltag muss max. 30 Minuten gewartet
    werden.        
● Ein Nachspielen der nicht anwesenden Mannschaft(en) ist nicht möglich. Die nicht angetretene(n)
   Mannschaft(en) erhalten für das Spiel vorerst 0 Tabellenpunkte.    
● Der Staffelleiter entscheidet nach Prüfung über eine Neuansetzung oder bestätigt den
    Punktverlust.        
         
22. Meldungen        
22.1. Von den Abteilungsleitern ( Sportwarte ) ist bei aufstiegsberechtigten Mannschaften eine
schriftliche Stellungnahme mit ja oder nein zum Aufstieg, der Sportstätte und den Daten des
Mannschaftsleiters ( Name, Adresse, Tel.Nr., E-Mail ) an den Sportwart des RKVM einzureichen.
22.2. Nach Beendigung des Wettkampfes sind die jeweiligen Spielergebnisse ( Spiel/ Turnier-
berichte ) spätestens bis Sonntag bis 20 Uhr an Sportfr. Friedrich zu melden.  
         
23. Inkrafttreten        
Diese Sportordnung und der Bußgeldkatalog sowie deren Veränderungen treten ab August 2019
in Kraft.        
Hinweis: bei Verweis auf die Sportordnung Classic des KVC wird sich auf die Ausgabe 2019 bezogen.
         
gez. Vorstand des RKVM        
         
i.A.   Jens Petzold        
    Vorsitzender