Sportordnung des

Regionalen Keglerverbandes      

 


Stand: Juli 2017       Word Datei als Download

Hinweis: bei Verweis auf die Sportordnung Classic des KVC wird sich auf die Ausgabe 2015 bezogen.

0. Wettspielanlagen

Die Bahnen müssen den technischen Bestimmungen der Bahnordnung des DKBC entsprechen.Für Mannschaften die nur auf Regionaler Ebene spielen, ist die Bahnabnahme lt. KVC nicht zwingend.

1. Mannschaftsmeisterschaft

1.1 Alle Mannschaften sind in Staffeln ihrer Altersklasse (AK) spielberechtigt. Ist keine Staffelbildung in den AK Damen, Senioren/-innen oder Jugend möglich, werden sie in den Herrenstaffeln eingegliedert. Für die einzelnen Staffeln bis 1. Regionalliga erhalten auch die AK Damen, Ü50, Ü60 und Ü70, U18 männlich und weiblich Startrecht. Wird eine Damenstaffel gebildet, dürfen je Verein maximal 4 Spielerinnen in den gemischten Mannschaften als Stammspielerin eingesetzt werden. Die Mannschaften sind getrennt nach den AK, beginnend mit der höchstklassigen Mannschaft, als 1., 2., 3. usw. zu melden.

1.2. Mannschafts- und Staffelstärke

  • 1. Regionalliga  -  generell 8 Mannschaften a 6 Spieler mit Hin- und Rückspielen

                                  120 Wurf intern. Wertung

  • 2. Regionalliga  - Anzahl Mannschaften je nach Meldung mit Hin- und Rückspielen

                                  a 5 Spieler 120 Wurf intern. Wertung

  • Regionalklasse – entsprechend Meldung mit 5 Spieler mit Streichwert

                                        Hin- und Rückspiele oder Turnierform

Eine genaue Einteilung ab der 2. Regionalliga erfolgt jeweils jährlich entsprechend der eingehenden Meldungen. Die Einstufung von Damenmannschaften und der Spielbetrieb der AK U18 erfolgen je nach Meldung.

1.3. Spielgemeinschaften

Im RKVM werden Spielgemeinschaften (SG) zugelassen. Eine SG ist, wenn sich Spieler verschiedener Vereine zu einer Mannschaft zusammenschließen. SG können auch bei mehreren Mannschaften eines Vereins gebildet werden. Bei Bildung von SG ist ein Antrag an den Vorstand zu stellen und es wird über die Klasseneinstufung gesondert entschieden. Die Spieler einer SG sind bei Einzelmannschaften für den Stammverein startberechtigt. SG sind aufstiegsberechtigt.

2. Spielansetzungen

2.1. Die Ansetzungen und Zeiten der Spiele legt der jeweilige Spielplan fest.

2.2. Es wird im Blockstart gespielt.

  • Bei 120 Wurf sind auf jeder Bahn jeweils 15 Wurf Volle und 15 Abräumer,
  • Bei 100 Wurf sind auf jeder Bahn jeweils 25 Wurf Volle und 25 Abräumer zu spielen.

2.3. Der Spielplan für 6-er Mannschaften ergibt sich aus der KVC-Sportordnung Classic Punkt B 2.4

       Bei der 1. Regionalklasse (5 Spieler) spielen die 5. Spieler generell auf den Bahnen 1+2.

2.4. Es können je Starter/-in auf der Startbahn bis zu 5 Probewürfe absolviert werden.

 

3. Spielwertung (nach KVC Sportordnung Classic Punkt C 1)

3.1. Satzpunkte (SP)

         Satz = Wurfserie bestehend aus 30 Wurf kombiniert, d.h. 15 Wurf Volle und 15 Wurf Abräumer      

         Im direkten Spiel Spieler gegen Spieler erhält der Sieger aufgrund der erzielten höheren

         Kegelzahl je Satz 1 Satzpunkt (SP).

         Besteht Kegelgleichheit in einem Satz wird jedem Spieler 0,5 SP zugerechnet.

         Nach Beendigung der 4 Sätze ergibt sich eines der folgenden Wertungsergebnisse:

  •          4:0,   3,5:0,5,   3:1 oder   2,5:1,5 usw.

3.2. Mannschaftspunkte (MP) aus direkten Spielervergleich

       Der direkte Vergleich Spieler gegen Spieler führt aufgrund der Wertungsergebnisse aus den

       4 Sätzen zur Vergabe eines Mannschaftspunktes (MP). Insgesamt werden somit 6 MP vergeben.

       Einen MP erhält ein Spieler, wenn er mehr als 2 SP erzielt hat oder beim Stand von 2:2 SP in

       der Summe der 4 Sätze gegenüber seinem direkten Gegenspieler mehr Kegel erzielt hat.    

       Sind sowohl die SP als auch die Anzahl der Kegel gleich, wird der zu vergebende MP halbiert

       und jeder Mannschaft werden 0,5 MP zugerechnet.

3.3. Mannschaftspunkte aus höherem Mannschaftskegelergebnis

       Zusätzlich 2 MP erhält die Mannschaft mit der höheren Anzahl an Kegel aus der Wertung der

       Ergebnisse aller 6 Spieler gegenüber der gegnerischen Mannschaft. Bei Kegelgleichheit wird

       jeder Mannschaft je 1 MP zugrechnet.

       Nach Beendigung des Spiels ergibt sich eines der folgenden Wertungsergebnisse:

  •        8:0 MP, 7,5:0,5 MP, 7:1 MP, 6,5:1,5 MP usw.

3.4. Tabellenwertung – Tabellenpunkt (TP)

   Die Mannschaft mit den meisten MP erhält zwei TP, die Mannschaft mit den geringeren MP

   erhält 0 TP. Bei gleicher Anzahl der MP (4:4) wird jeder MS 1 TP zugesprochen.

   In der Tabelle werden in der Reihenfolge die TP und die erspielten MP aufgenommen.

   Reihenfolge in der Tabelle:          1. Anzahl der TP in absteigender Reihenfolge                                                                                                       

                                                    2. Anzahl der MP in absteigender Reihenfolge

3.5. Nichtantritt

   Tritt eine MS nicht an, wird das Spiel mit 24 Satzpunkten, 8 MP und 2 TP für die angetretene

   Mannschaft gewertet.

3.6. Wettkampf über 100 Wurf

   Der Sieger erhält 2:0 Spielwertungspunkt (SWP) und der Verlierer 0:2 SWP.

   Bei Punktgleichheit erhalten beide Mannschaften 1:1 SWP.

3.7. Wettkampf über 100 Wurf Turnierwertung

   Bei Turnieren erhält die MS mit der höchsten Kegelzahl soviel SWP, wie MS zur Staffel

   gehören. Entsprechend der weiteren Kegelzahl erhält jede folgende MS 1 SWP weniger.

   Haben Mannschaften die gleiche Kegelzahl, erfolgt Punkteteilung.

3.8. Staffelsieger

   Die Mannschaft mit den besten Tabellenpunkten (TP) ist der Staffelsieger.

   Die weiteren Platzierungen ergeben sich aus den jeweiligen Punktverhältnis.

   Sind MS punktgleich werden die Spiele gegeneinander (4:0, 0:4 oder 2:2) gewertet. Bei einer

   Wertung 2:2 zählt die bessere Gesamtholzzahl der Spiele gegeneinander, danach die Abräumer.

4. Meldewesen

4.1. Bei Teilnahme von Mannschaften für das kommende Spieljahr hat der Verein seine Mannschaft  

       an den Sportwart für den Spielbetrieb bis 31. Mai eines jeden Jahres (Datum Poststempel) zu

       melden. Abgestiegene Mannschaften aus dem Bezirk sind ebenfalls zu melden. Sind die Absteiger

       5-er MS so können sie in der 1.Regionalliga eingegliedert werden, wenn sie auf eine 6- er

       Mannschaft aufgestockt werden. Sie müssen über das ganze Spieljahr als die abgestiegene MS

       erkennbar sein.

 

4.2. Zu spät gemeldete Mannschaften haben keinen Anspruch auf eine Teilnahme in der jeweiligen

       Spielserie. Eine Eingliederung im Nachhinein erfolgt im Ausnahmefall entsprechend des    

       Bußgeldkataloges.

4.3. Für jede Mannschaft ist die festgelegte Anzahl der Stammspieler zu melden. Diese Festlegung

       ist auch bei Ummeldungen einzuhalten, sonst gilt der Start der Mannschaft als unberechtigt.

4.4. Die Mannschaftszugehörigkeit ist jährlich vom Abteilungsleiter im Einlegeblatt zum Spielerpass

       einzutragen. Bei SG sind 2 Einlegeblätter auszustellen. Einmal für den Spielbetrieb im Kreis und

       ein zweites für den Einsatz in höherklassigen Mannschaften des Stammvereins.

4.5. Vor Spielbeginn der Spielserie hat der Mannschaftsleiter bzw. Abteilungsleiter die Mannschaft      

       namentlich unter Beifügung der gültigen Spielerpässe mit Einlegeblatt bis zum 20. Juli des                                   

       Jahres an den jeweiligen Staffelleiter zu übergeben.

       Die Startgebühr von 15 € ist bis zum 31. Juli des Jahres auf das Konto des Keglerverbandes

       IBAN DE 04 87052000 3380 000 433 bei der Sparkasse Mittelsachsen unter Angabe des Vereins

       und Mannschaft zu   überweisen.

       Die Angaben des MS-Leiters wie Telefon, E-Mail sowie die Adresse sind ebenfalls erforderlich.

       Zu beachten ist, dass in den Spielerpässen die Spalten Verein und Klub ausgefüllt sind.

4.6. Die Mannschaftsleiter sind verantwortlich, das jede Veränderung der Mannschaftsbesetzung den

       beiden betreffenden Staffelleitern innerhalb von 6 Kalendertagen (Poststempel), beginnend am

       Montag, der auf den Spieltag folgt, gemeldet wird. Insbesondere betrifft dies

     - Ummeldung von Startern durch Festspielen

     - Abmeldung von Startern

     - Nachmelden von Startern  

       Bei Nichteinhaltung erfolgt Punktabzug.  

4.7. Spielerpässe

       Die Kontrolle der Pässe erfolgt durch den Wettkampfleiter vor Spielbeginn. Kann der Pass nicht          

       vorgelegt werden, hat sich der betreffende Spieler durch Vorlage des amtlichen Dokuments mit

       Lichtbild zu legitimieren. Das Fehlen von Unterlagen ist sofort auf dem Spielbericht zu vermer-

       merken. Der betroffene Mannschaftsleiter hat diesen Vermerk abzuzeichnen. Fehlende Unterlagen

       sind dem Staffelleiter innerhalb von 6 Kalendertagen zuzuleiten. Für die Rücksendung der Unter-

       lagen ist ein ausreichend frankierter Briefumschlag beizufügen. Ansonsten erfolgt Punktabzug.

5. Werbung auf der Sportkleidung

Eine Genehmigung ist im Spielbetrieb des RKVM nicht erforderlich. Bei Einsätzen im Bezirk – auch Einzelmeisterschaften – ist die Genehmigung lt. Punkt B 1.4 der Sportordnung des KVC erforderlich.

6. Einsatz von Ersatzspielern

6.1. Jeder Spieler, jede Spielerin aus einer unteren Mannschaft (s. Pkt. 1.1. Meldung von

       Mannschaften) kann 3-mal in einer höheren MS als Ersatz eingesetzt werden. Der Einsatz ist vom    

       Wettkampfleiter im Einlegeblatt zu vermerken. Spieler der A Jugend –männlich/weiblich können

       6 Einsätze in MS des RKVM absolvieren. Nach dem 4. bzw. 7. Einsatz wird die zweite      

       Spielgenehmigung erteilt.  

6.2. Nach Erhalt der 2. Spielgenehmigung ist der Einsatz in keiner anderen Mannschaft, auch nicht

       als Ersatz möglich.

6.3. Ersatzspieler, die keiner Mannschaft angehören, können in einen Wettspiel ohne eingetragene

       Spielberechtigung bzw. auf einen amtlichen Ausweis mit Lichtbild teilnehmen. Innerhalb von 6    

       Kalendertagen (beginnend am darauf folgenden Montag) ist der Spielerpass mit Einlegeblatt zur

       Eintragung der Spielgenehmigung an den Staffelleiter einzureichen. Geschieht dies nicht, oder

       wird festgestellt, dass der Spielerpass nicht in Ordnung war, gilt der Start des Spielers als

       unberechtigt und hat Punktabzug zur Folge.

 

6.4. Spieler/-in, die in einen Spiel eingesetzt waren und ausgewechselt werden, können im diesen

       Spiel nicht erneut eingesetzt werden.

   6.5. Wird ein Spieler/-in aus- bzw. eingewechselt, zählt dieser Einsatz als Spiel in der jeweiligen MS.

6.6. Spieler/- innen einer höherklassigen Mannschaft sind im RKVM als Ersatzspieler in einer

     niederklassigen Mannschaft nicht startberechtigt.

6.7. Ein Austausch von Spielern vor Entnahme der 1. Wertungskugel (also während der

       Einspielzeit/Probewürfe) zählt als Auswechselung.

6.8. Einsatz von Gastspielern

       Im RKVM können Gastspieler (mit gültigen Spielerpass) in der untersten Mannschaft eines

       Vereins zum Einsatz kommen. Die Zahl wird auf 2 festgelegt, die nur in der gemeldeten MS

       spielberechtigt sind. Ein Einsatz im Stammverein bzw. als Ersatzspieler in einer höheren MS ist

       nicht möglich. Die Gastspielgenehmigung ist für ein Sportjahr im Mannschafts- und Pokal-

       spielbetrieb gültig. Für die Einzelmeisterschaften sind Gastspieler für ihren Stammverein

       startberechtigt.

7. Erwerb der 2. Spielberechtigung

7.1. Alle Spieler/-innen erhalten innerhalb eines Sportjahres für Wettspiele maximal zwei

       Spielberechtigungen.  

7.2. Wird ein Spieler/-in ein viertes Mal in einer anderen Mannschaft eingesetzt, muss er/sie für diese

       umgemeldet werden. Der Spielerpass mit Einlegeblatt ist innerhalb von 6 Kalendertagen an den

       Staffelleiter dieser Mannschaft zur Eintragung der 2. Spielgenehmigung einzureichen. Erfolgt

       dies nicht, gilt dieser und jeder weitere Einsatz auch in der bisherigen Stamm-Mannschaft als    

       unberechtigt. Es erfolgt Punktabzug. Hierbei ist ein Altersklassenwechsel im gleichen Sportjahr

       nicht möglich.

7.3. Eine Ummeldung von einer höheren in eine niedere Mannschaft ist unter folgenden Bedingungen

       möglich – beide Mannschaften haben die Wettspiele ihrer Staffel noch nicht abgeschlossen ist der

       Spieler/-in erst nach 2 Wettspielen der neuen Stamm-Mannschaft in dieser spielberechtigt.

7.4. Die Staffelleiter senden eine Aufstellung der Stammspieler jeder Mannschaft an den Sportwart.

       Dieser kontrolliert die Einhaltung der Ausschreibung.

8. Vereinswechsel

8.1. Ein Vereinswechsel innerhalb des Keglerverbandes Sachsens ist jederzeit möglich. Erfolgt der

       Wechsel in der Zeit vom 01. April bis 30. Juni eines Jahres, wird das Spielrecht für den neuen    

       Verein ab den 01. Juli des Jahres erlangt. Außerhalb des Zeitraumes kann die Spielberechtigung

       für den neuen Verein frühestens 3 Monate nach der Abmeldung bei dem alten, der Anmeldung

       bei den neuen Verein und nach der Vorlage des Spielerpasses beim zuständigen Staffelleiter

       erteilt werden.

8.2. Die erteilte Spielberechtigung für den neuen Verein gilt nur für eine Mannschaft, wenn der

       Spieler nach dem 01. Juli des laufenden Sportjahres bereits eine Spielberechtigung für den

       bisherigen Verein erhalten hatte. Der Einsatz als Ersatzspieler in anderen Mannschaften des

       neuen Vereins ist nicht möglich.

8.3. Der Erwerb einer Spielberechtigung nach einen zweiten Vereinswechsel innerhalb eines  

       Sportjahres ist nicht möglich.

9. Antreten der Mannschaften

9.1. Bei Spielen auf 2 Bahnen-Anlagen kann in zwei Gruppen angereist werden.

       Ein zügiger Spielablauf und der Schreibdienst muss gesichert sein.

9.2. Spielverlegungen auf einen anderen Termin sind nur mit Genehmigung des     Staffelleiters möglich.                                                                                                        

9.3. In 6-er Mannschaften können je Spiel maximal 2 Spieler/-innen eingewechselt werden.

 

       In Mannschaften welche mit weniger als 6 Spielern oder mit Streichwert spielen, kann maximal

       ein Ersatzspieler eingewechselt werden.

9.4. Wettspiele zwischen 2 MS und in Turnierform werden entsprechend der Sportordnung des KVC

       Punkt 10 durchgeführt. Gleiches gilt auch für die Platzzifferwertung.    

10. Leitung des Wettkampfes

10.1. Bei Heimspielen ist der Mannschaftsleiter der gastgebenden Mannschaft Wettspielleiter.

         Er kann diese Aufgabe delegieren. In diesen Fall ist der Wettkampfleiter auf dem Spielbericht

         zu vermerken.        

10.2. Die Wettkampfleiter haben vor Beginn des Wettkampfes entsprechend der Ausschreibung die

         Spielerpässe zu kontrollieren.

10.3. Sie dürfen kein Startrecht erteilen, wenn

  •           der Spieler /-in eine Sperre abzuleisten hat
  •           der Spieler/- in keine Spielberechtigung nachweisen kann (Ausnahme in der Ausschr. Pässe)
  •           der Spieler/-in weder Pass, noch ein anderes amtliches Dokument mit Lichtbild vorlegen kann
  •           Spieler/ -in der höheren Mannschaft zu Wettspielen niederer Mannschaften antreten,

  außer Jugend A

  •           Spieler/-in die nach Erteilung einer 2. Spielgenehmigung als Ersatzspieler eingesetzt werden sollen.
  •           Spieler/ -in die keine Beitragsmarke des DKBC für das laufende Sportjahr nachweisen können.

10.4. Wenn vor Beginn des Wettspieles die Pässe nicht kontrolliert werden, kann nach Abschluß des

         Wettspieles kein Protest von den beteiligten Mannschaften erhoben werden.

10.5. Kann ein Spieler bei Spielbeginn seinen Pass nicht vorlegen, ist diese innerhalb von 6

         Kalendertagen mit einen frankierten Rückumschlag zur Kontrolle an den Staffelleiter einzu-

         reichen. Dieser Spieler hat sich vor seinen Einsatz auszuweisen und auf den Spielberichts-

         bogen durch Unterschrift zu bestätigen, das er im Besitz eines gültigen Spielerpasses ist.

10.6. Wird der Spielerpass nicht pünktlich eingereicht bzw. festgestellt, dass er nicht in Ordnung ist,    

           gilt der Start als unberechtigt

10.7. Stellt der Staffelleiter nach Erhalt der Spielunterlagen nachträglich den Einsatz eines nicht

         spielberechtigten Spielers fest, hat er den Wettkampfleiter und die beteiligten Mannschaften

         zu informieren und die Wertung neu vorzunehmen.

10.8. Bei Vorhandensein von Drucker- und Computertechnik ist diese einzusetzen. Andernfalls ist  

         der Schreibdienst wechselseitig unter gegenseitiger Kontrolle durchzuführen.

10.9. Festgestellte Unehrlichkeiten und Nachlässigkeiten der eingesetzten Funktionäre werden nach

           dem Bußgeldkatalog geahndet.

10.10. Es ist jeden Spieler/ -in innerhalb von 15 Minuten nach Beendigung seines Spieles

           Gelegenheit zu geben, sein Ergebnis vor Eintragung in den Spielberichtsbogen zu kontrollieren.

10.11. Der Spielbericht ist spätestens am folgenden Werktag an den Staffelleiter zu senden, sonst

           wird der Wettkampfleiter lt. Bußgeldkatalog zur Verantwortung gezogen.

10.12. Auszug aus der Sportordnung des DKBC Teil B

  • Bei der Bewertung gilt grundsätzlich die Anzahl der gefallenen Kegel. Bei Automatik erfolgt die Wertung nach den elektronischen Bildanzeiger. Der Drucker ist nur ein Hilfsmittel.
  • Bei Fehlern in der Anzeige ist die Anzeige durch den Schiedsrichter oder Wettkampfleiter zu Überprüfen. Er entscheidet über das Wurfergebnis.
  • Kegel, die durch zurückprallende Kugeln fallen, zählen nicht als gefallen.
  • Entfällt dem Starter in der Startstellung die Kugel und rollt diese auf die Kugellauffläche, wird der Wurf als gültig gewertet.
  • Fallen nach dem Abwurf und vor dem Einschlag der Kugel ein oder mehrere Kegel oder wenn durch die Stellautomaten die Kegel hochgezogen werden, ist der Wurf ungültig und muss wiederholt  werden. Dies gilt auch, wenn die Kugel die Bahn verlassen hat.

 

  • Vor Abgabe eines Wurfes muss die Kegelstellvorrichtung aufnahmebereit sein, sonst ist der Wurf ungültig und muss wiederholt werden.
  • Bei bewussten Spiel in die nicht aufnahmebereite      Kegelstellvorrichtung ist der Spieler/ -in vom      Schiedsrichter/Wettkampfleiter zu verwarnen. Im Wiederholungsfall wird der      Wurf als Null gewertet.

Fehlwurf

Ein Fehlwurf ist das Nichttreffen von Kegeln, Anbanden oder Ablaufen der Kugel in die Fehlwurfrinnen. Dieser Wurf wird mit X geschrieben, bei Automatik mit 0.

Nullwurf

Nullwürfe sind nach einer Verwarnung   nicht den Regeln entsprechende getätigte Würfe. Sie werden wie folgt geschrieben:

  • Volle – Getroffene Kegel werden geschrieben und mit X      durchgestrichen (entwertet)
  • Abräumen – Getroffene Kegel werden geschrieben und mit X      durchgestrichen (entwertet), aber nicht wieder aufgestellt. Auf das      verbliebene Bild muß weiter gespielt werden.

Grundsätzlich wird der Wurf als Nullwurf gewertet, der zu einer Verwarnung geführt hat. Wird die 2. Verwarnung zwischen zwei Würfen oder vor Beginn des Starts ausgesprochen, so wird der nächste Wurf als Nullwert geschrieben.

Nullwertung vor Abgabe der Kugel

Erfolgt die 2. und folgende Verwarnung zwischen zwei Würfen, wird bei den nächsten Wurf keine Zahl eingetragen und durch X gekennzeichnet. Alle Grenzlinien dürfen betreten, nicht übertreten werden. Bei Übertreten der Grenzlinien ohne Genehmigung des Schiedsrichters/Wettkampfleiters, wird nach einmaliger Verwarnung der Wurf als Nullwurf gewertet.

Regelverstöße

Folgende Verstöße führen nach einer einmaligen Verwarnung zu einen Nullwurf:

  • Kugeln, die nicht auf der Aufsatzbohle aufgelegt werden.
  • Übertreten der Markierung des Spielbereichs (außer      Kugelaufnahme)
  • Berühren des Bodens mit den Händen oder Knien
  • Aufstützen auf den Kugelrücklauf oder Abstützen an der Wand
  • Unsportliches Verhalten, dies ist

-        Nichtanerkennung von Entscheidungen der Schiedsrichter/Wettkampfleiter

-        Störung oder Behinderung des Gegners

-        Zu lautes sprechen mit dem Betreuer

-        Diskussionen mit den Zuschauern

-        Beleidigungen von Schiedsrichtern, Wettkampfleitern, Sportfunktionären oder Zuschauern.

10.13. Die Heimmannschaft ist verpflichtet, während des Wettkampfes das gleiche Sportmaterial

           zu verwenden. Verletzungen der Gastgeberpflichten führen zur Spielwiederholung zu vollen

            Lasten des Gastgebers.

10.14. Kann aus berechtigten Grund die Wettspielserie einer Staffel nicht zu Ende gespielt werden,  

           ist der Wertungsstand der Mannschaften bei Abbruch gleichzeitiger Endstand.

10.15. Am 1. Februar eines Jahres muss in den Spielerpässen die gültige und entwertete Beitrags-  

             marke eingeklebt sein. Nach diesen Termin gelten Starts ohne Beitragsmarke als Einsatz

             nicht spielberechtigter Spieler.

11. Verhalten bei Ausfall der Stellautomaten

11.1. Ausfall eines Automaten ist eine Funktionsunfähigkeit, die innerhalb von 60 Minuten behoben

           werden kann.

11.2. Für 100 Wurf gilt folgendes:

  •               Ist ein Automat bereits zu Beginn eines Wettspieles ausgefallen, ist für die      betroffene Bahn ein

              Durchschnittswert für alle Spieler (Volle 140, Abräumer 60) festzulegen.

  •               Hat zum Zeitpunkt des Ausfalles mehr als die Hälfte der Spieler bereits gespielt, bleiben

  

 

           deren Ergebnisse gültig. Aus den gespielten Ergebnissen ist ein Durchschnittswert zu

           ermitteln und für restlichen Spieler anzusetzen.

  •            Ist mindestens die Hälfte der Spieler vom Ausfall betroffen, werden alle bereits auf dieser

          Bahn gespieltem Ergebnisse annulliert. Alle Spieler erhalten für die Bahn den festgelegten

          Durchschnitt von 200 angerechnet.

  •           Für Spieler, während dessen Spiel auf dieser Bahn der Automat ausfällt, gilt die Bahn als nicht

          gespielt.

  •           Fällt eine weitere Bahn aus und kann nicht innerhalb von 60 Minuten repariert werden,wird der Wettkampf abgebrochen.

11.3.   Für 120 Wurf gilt folgendes:

           Bei Ausfall von Stellautomaten mehr als 60 Minuten wird der Wettkampf abgebrochen.

11.4.   Bei Abbruch entscheidet über eine Neuansetzung oder ein Nachspielen der noch nicht    

           gestarteten Spieler.

11.5. Bei Einzelmeisterschaften (120 Wurf) werden bei Ausfall der Stellautomaten alle auf dieser

         Bahn gespielten Ergebnisse gestrichen und dafür ein Durchschnitt (Volle 90, Abräumer 35)

         für alle Spieler festgelegt

11.6. Muss ein Spieler wegen technischer Störung sein Wurfprogramm um mehr als 15 Minuten  

         unterbrechen, dürfen vor Fortführung des Wettspiels 5 Würfe ohne Wertung ausgeführt werden.

11.7. Spieler der Nachbarbahnen beenden die für den Durchgang erforderlichen Würfe und dürfen mit

           letzten 5 Würfen des Nachspielenden auf der von ihnen zuletzt bespielten Bahn 5 Würfe ohne

           Wertung absolvieren. Erst dann erfolgt der Bahnwechsel.

11.8. Die Wurflisten aller Starter werden auf eine gesonderte Ergebnisliste (je Starter und Bahn)

           vom Wettkampfleiter eingetragen und verbleiben bis zum Spielende beim Verantwortlichen.

           (dient zur Durchschnittsermittlung bei Ausfall von Automaten)

12. Auf- und Abstieg

12.1. Grundsätzlich ist für den Auf- und Abstieg der Tabellenstand am Ende der Saison maßgebend.

         Scheidet eine Mannschaft vor Abschluss der Serie aus, so ist die Tabelle neu zu ermitteln. Die

         ausgeschiedene Mannschaft zählt somit als Absteiger. Wenn eine berechtigte Mannschaft für das

         kommende Jahr nicht oder zu spät meldet, gilt der gleitende Aufstieg bzw. Punkt 4.2. der Aus-

         schreibung. Müssen durch den Abstieg aus den Bezirk mehrere Mannschaften absteigen, erfolgt

         der Abstieg ausschließlich durch gleitenden Abstieg. Der Staffelsieger ist aufstiegsberechtigt.

12.2. Sollten mehr als zwei Plätze für den gleitenden Aufstieg möglich sein, so spielt der dritte Platz

         als möglicher Aufsteiger mit dem Absteiger in einem neutralen Spiel um diesen freien Platz.

         Bei weiteren freien Plätzen spielt der Absteiger mit den letzten möglichen Aufsteiger diesen

         Platz aus.

13. Ermittlung der Mannschaftsplatzierung

13.1. Hin- und Rückspiele

          Siehe dazu Punkt 3.8. dieser Ordnung!

13.2. Turniere

       Bei Punktgleichheit mehrer Mannschaften zählen die als neutral zu wertenden Turniere. Ist auch    

       hier Gleichheit, zählt die Gesamtholzzahl, dann das Abräumerspiel und die geringeren Fehlwürfe.    

       Ist auch hier alles gleich gibt es neutrales Entscheidungsspiel.

13.3. An den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse kann nur der Mannschaftsmeister (Staffelsieger    

       1. RL) teilnehmen. Im Verhinderungsfall kann nur ein Vertreter bis Platz 4 der 1. RL benannt  

       werden.

 

14. Vorstartrecht

       Bei Mannschaftswettbewerben bzw. Einzelmeisterschaften wird im RKVM nur gewährt,

     wenn die Betroffenen durch Veranstaltungen des Keglerverbandes Sachsen im Einsatz sind.

15. Punktverlust

15.1. Eine Mannschaft erhält 0 SWP , wenn siedas Spiel eigenmächtig und unberechtigt abbricht

  •              durch eigenes Verschulden das Spiel nicht durchführt
  •              zum Zeitpunkt des Spiels nicht die vorgeschriebene Anzahl Stammspieler gemeldet hat
  •              die festgelegten Meldegebühren bis zum Zeitpunkt des Wettspiels nicht bezahlt hat

15.2. Eine Mannschaft erhält 0 SWP und Abzug des gespielten Ergebnisses des betroffenen Spielers,

             wenn sie:

  •              nicht spielberechtigte Spieler einsetzt oder mehr als einen bzw. zwei Spieler auswechselt.
  •              für Spieler, deren Spielerpass fehlte, den Pass mit gültiger Beitragsmarke nicht

innerhalb 6 Kalendertagen nach dem Spiel dem zuständigen Staffelleiter vorlegt.

15.3. Die Absprache von SWP für die schuldige Mannschaft, die gegen vorstehende Festlegungen

         verstoßen haben, erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach bekannt werden.

15.4. Die Entscheidung ist den Mannschaften innerhalb von 14 Kalendertagen nach bekannt werden  

           mit Angabe der Gründe schriftlich vom Staffelleiter bzw. Sportwart mitzuteilen.

16. Ausscheiden von Mannschaften

16.1. Mannschaften, die im Laufe des Spieljahres von den Wettspielen zurückgezogen werden, sind

         entsprechend des Bußgeldkataloges zur Verantwortung zu ziehen.

16.2. Scheidet eine Mannschaft während der laufenden Spielserie aus dem Spielbetrieb aus, so ist    

         diese grundsätzlich der erste Absteiger. Alle Spiele gegen diese werden nicht gewertet.

         Es erfolgt eine Neuberechnung der Tabelle.

17. Disziplinarmaßnahmen

17.1. Die Disziplinarmaßnahmen sind vom Wettkampfleiter auszusprechen und auf dem

         Spielformular zu vermerken.

17.2. Wegen vorsätzlichen unsportlichen Verhalten vor und während des Wettspiels und bei groben

         Verstößen gegen die Sportordnung werden ausgeschlossen:

  •          Spieler, die Entscheidungen des Wettkampfleiters nicht anerkennen
  •          Spieler, die sich ungebührlich verhalten
  •          Spieler, die ihre Gegner bei dem Spiel wiederholt stören oder      behindern
  •          Spieler, die unter Alkoholeinfluss stehen und den Ablauf stören

17.3. Das Zeigen der roten Karte allein bedeutet Spielausschluss. Ein anderer Spieler kann den Platz

         des ausgeschlossenen Spielers einnehmen, wenn nicht vorher ein bzw. zwei Spieler

         ausgewechselt wurden.

17.4. Betreuer, Funktionäre oder Zuschauer können ebenfalls von der Sportstätte verwiesen werden,

       wenn sie gegen die vorstehenden Punkte verstoßen.

 

18. Einzelmeisterschaften

18.1. Für die Einzelmeisterschaften (EM ) des RKVM sind alle gemeldeten Spieler / Spielerinnen

         aller AK startberechtigt.

18.2. In einen Vorlauf auf Classic Bahnen werden die jeweiligen Endspielteilnehmer ermittelt.

  •               Im Endlauf sind in allen AK die 8 Besten aus dem VL startberechtigt.

18.3. Die Teilnehmerzahl am Endlauf wird bei Ausfällen auf die festgelegte Anzahl aufgefüllt.        

18.4. Bei Punktgleichheit entscheidet in allen Wettbewerben das Abräumerspiel über die    

           Qualifizierung bzw. die Platzierung. Ist die ebenfalls gleich entscheiden die Fehlwürfe.

           Sollten diese ebenfalls gleich sein, sind diese Starter/Starterinnen für den nachfolgenden

           Wettbewerb qualifiziert.

18.5. Beim Erhalt von mehr als 1 Startplatz zur Qualifikation der BEM wird ein Platz für einen  

         Kreisvertreter reserviert.

18.6. Weitere Einzelheiten zur Einzelmeisterschaft werden in jährlichen Ausschreibungen geregelt.

19. Für die Pokalspiele, Kinder- und Jugendsportspiele und die Seniorenspiele                

            werden gesonderte Ausschreibungen von den Verantwortlichen Funktionären des RKVM erstellt.

20. Spiel mit eigenen oder Lochkugeln

20.1. Alle eingesetzten eigenen, Mannschaftskugeln und Lochkugeln sind vor Spielbeginn dem

         Spielleiter einschließlich Kugelpass vorzulegen. Dies ist auf dem Spielprotokoll zu vermerken.

20.2. Neutrale Kugeln müssen immer aufgelegt werden.

20.3. Beim Spiel von Mannschaftskugeln kann die jeweilige Mannschaft diese oder die

         die neutralen Kugeln verwenden.

20.4. Spielt ein Spieler mit eigenen Kugeln, so sind die jeweiligen Mannschaftskugeln zu

         entfernen. Er kann dann nur mit diesen oder den neutralen Kugeln spielen.

20.5. Das Spiel mit Lochkugeln erfolgt nur mit Genehmigung des Vorstandes und ist nur dem

         Antragsteller erlaubt. Die Genehmigung ist von körperliche und gesundheitliche Begründung

         abhängig.

21. Verspätetes Eintreffen von Mannschaften

21.1. Für alle Spiele/Turniere gilt:

  •              Spätestens 20 Minuten vor Spielansetzung müssen die Mannschaften anwesend sein.
  •              Sind Mannschaften nach weiteren 15 Minuten immer noch nicht anwesend und es liegt keine begründete Ausnahme vor, wird das Spiel/Turniermit der/den anwesende   Mannschaft(en) begonnen. 
  •               Bei begründeter Verspätungsmeldung am gleichen Spieltag muss max. 30 Minuten gewartet werden.
  •               Ein Nachspielen der nicht anwesenden Mannschaft(en) ist nicht möglich. Die nichtanwesende(n) Mannschaft(en) erhält für das Spiel vorerst 0 Tabellenpunkte
  •               Der Staffelleiter entscheidet nach Prüfung über eine Neuansetzung oder bestätigt den Punktverlust.

22. Meldungen

22.1. Von den Abteilungsleitern ist bei aufstiegsberechtigten Mannschaften eine schriftliche

        Stellungnahme mit ja oder nein, der Sportstätte, dem Mannschaftsleiter mit Daten an den    

         Vorsitzenden einzureichen.

22.2. Nach Beendigung des Wettkampfes sind die jeweiligen Spielergebisse (Spiel-/Turnier-

         berichte) spätestens bis Sonntag bis 20 Uhr an Sportfrd. Friedrich zu melden.

 

23. Inkrafttreten

Diese Sportordnung und der Bußgeldkatalog sowie deren Veränderungen treten ab Juli 2017 in Kraft.

gez. Vorstand des RKVM

i.A. Friedrich - Vorsitzender